Elite Dangerous – Guardian Technology

Guardian

Hallo zusammen, dieser Beitrag befasst sich mit der Guardian – Technologie, wo man sie findet und wie man sie bekommt.

Die Guardians waren eine nicht menschliche, hoch technologisierte Spezies, die vor mehreren Millionen Jahren unsere Galaxie besiedelten und inzwischen ausgestorben sind. Einen umfangreichen Bericht zur Geschichte der Guardians findest Du im Beitrag „Die Geschichte der Guardians“.

Zuerst noch ein Dank an unseren Staffelkollegen Wilko „Loranna“, der mit seinen Recherchen die Grundlage für den folgenden Guide geschaffen und mir eine Kurzanleitung geschrieben hat, mit der ich dann auf die Reise gegangen bin. Hier nun mein Bericht mit den Erfahrungen daraus.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten von Guardian-Bauplan-Typen, mit denen sich unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände herstellen lassen. Das sind Modulbaupläne (FSD-Booster, Kraftwerk, Energieverteiler, Hüllenpanzerung, Modulverstärkung und Schildverstärkung), die als zusätzliche „optionale interne“ Module die Leistung der entsprechenden Hauptsysteme verstärken, außerdem Waffenbaupläne und Fighter-Baupläne, die es ermöglichen drei weitere Fighter-Typen zu konstruieren.

Die Baupläne können bei einem Technologie-Broker, zum Beispiel auf der Station Jameson Memorial im System Shinrarta Dezhra, konstruiert werden. Für die Konstruktion werden zum einen Guardian-Materialien benötigt, sowie die üblichen und von den Ingenieuraufrüstungen bekannten „gefertigten Materialien“ und „Rohmaterialien“. Sobald ein Bauplan konstruiert wurde, kann man das konstruierte Modul in unterschiedlichen Leistungsklassen, so oft man will, im normalen Ausrüstungsshop für Credits erwerben.

Ausrüstung / Vorbereitung

Für die Beschaffung der Guardian-Baupläne und Materialien sollte man ein Schiff mit möglichst großer Sprungreichweite (ca. 50 Lichtjahre) sowie eingebautem Treibstoffsammler verwenden, da die Guardian-Systeme mit etwa 700 bis 1000 Lichtjahren Entfernung von den Kernsystemen nicht in unmittelbarer Nähe liegen. Das gewählte Schiff sollte nach Möglichkeit auch eher klein sein, da man im recht hügeligen Gelände in der Nähe der Ruinen nur schwierig landen kann. Zum Beispiel die Diamondback Explorer ist eine gute Wahl, mit der ASP Explorer geht es aber auch noch. Für die Bodenerkundung muss man unbedingt ein Planetenfahrzeug-Hangar mit mindestens einem SRV dabei haben, ggf. zwei SRVs, falls eines zerstört wird. Außerdem sollte das Schiff mindestens eine PV (Punktverteidigung) verbaut haben, sowie über mindestens vier Frachtplätze verfügen um bei Bedarf gesammelte Relikte mitzunehmen. Für die Beschaffung der Fighter Baupläne benötigt das Schiff zudem Waffen, zum Beispiel Pulslaser oder Mehrfachgeschütze.

Die Strukturen werden von Wächter-Drohnen verteidigt, die man in Wellen je nach Fortschritt mit dem SRV zerstören muss. Besondere Ausrüstung benötigt man dafür nicht, jedoch sollte die Energieverteilung voll auf Waffen gestellt werden. Von den Drohnen abgefeurte Raketen werden in der Regel von der Schiffs-PV zerstört. Falls die Munition ausgeht oder das SRV unterwegs repariert oder aufgetankt werden muss, kann das zwischen den Wellen über die Synthese im rechten Display (4) erledigt werden.

Mit welchen Bauplänen man beginnt, ist grundsätzlich egal. Die Beschaffung funktioniert bei allen drei Typen gleich, es gibt sie jedoch nicht am selben Ort. Bevor man sich auf die Reise in den Guardien-Sektor macht, sollte man jedoch noch unbedingt vorher einen Abstecher in das System „Meene“ machen und dort auf einer beliebigen Station landen. Man erhält bei der Landung einen optionalen Auftrag des Ingenieurs Ram Tah (automatisch per Mail) und vor allem eine 30 Tage gültige Codierung, mit der der Schiffsscanner Guardian-Strukturen/Ruinen aus einer Entfernung von bis zu 10.000 Lichtsekunden innerhalb des Systems anzeigt. Dies erleichtert die Suche der Strukturen auf den Planetenoberflächen ungemein.

Modulbaupläne

Die Modulbaupläne erhält man zum Beispiel im System SYNUEFE GT-H B43-1 auf Planet C4. Hier findet man eine mittelgroße Guardian-Struktur des Typs „Turtle“ (siehe Strukturkarte) mit ca. 6 bis 10 Wächtern. Man sollte mit dem Schiff möglichst nah und so ausgerichtet an der Struktur landen, damit die PV effektiv arbeiten kann, jedoch nicht zu dicht an den Pylonen (etwa 500m Abstand), damit die Waffen des SRVs in der Nähe nicht gesperrt werden.

Zunächst fährt man einmal vorsichtig durch die Struktur und schaltet die Wächter aus, die gelegentlich bei Annäherung auftauchen. Wenn das Schiff gut geparkt ist, machen die Raketen der Wächter keinen Ärger und deren Laser sind recht harmlos. Die abgeworfenen Guardian-Materialien (Energiezellen, Technologiekomponenten, Wrackteile, Waffenteile) sammelt man (im gefertigte-Materialien-Inventar) ein, man benötigt diese später für die Herstellung der Baupläne. Man begegnet auf der Fahrt auch Säulen, die man entweder scannen (Obelisken) oder aus denen man Materialien schießen kann (die zerstörbaren Oberflächen sehen bläulich aus und lassen sich anvisieren). Außerdem findet man in den Säulen Guardian-Relikte, die man später zur Aktivierung der Datenterminals benötigt. Diese lädt man ein und behält sie im SRV-Inventar. Sonstige Objekte (Guardian-Tafel, -Kugel…) die man im Inventar einsammeln kann, sind für die Baupläne nicht zu gebrauchen.

Wenn man einmal durch die Struktur gefahren ist und soweit alle nützlichen Materialien eingesammelt hat, fährt man zum Datenterminal am „Kopf“ der Schildkröte (ganz rechts auf der Karte). Bei Annäherung fahren die zwei Haupt-Pylonen hoch. Danach muss man die vier übrigen Pylonen innerhalb der Struktur suchen (auf der Karte mit kleinen hellblauen Punkten gekennzeichnet) und diese ebenfalls durch Annäherung hochfahren. Zwischendurch können wieder Wächter erscheinen. Wenn man alle 6 Pylonen hochgefahren und sich mit dem Grundriss vertraut gemacht hat, lädt man alle Pylone mit den Geschützen auf. Dabei sollte man mit den hinteren beginnen und sich zu den Hauptpylonen vorarbeiten. Sobald man den ersten Pylon aufgeladen hat, beginnt ein Timer. Der Countdown wird beendet sobald man alle 6 Pylone aufgeladen hat. Anschließend wird der Datenterminal erleuchtet und kann aktiviert werden. Dies macht man, indem man ein zuvor eingesammeltes Guardian-Relikt in das Loch vor dem Datenterminal abwirft. Nun erhebt sich eine Kugel aus dem Terminal (siehe Bild), die man mit dem Datenscanner scannt. Durch den Scan erhält man einen Modulbauplan.

Wenn man als Gruppe da ist, kann man nun die Pylone erneut hochfahren und aufladen und abschließend die nächste Person den Datenterminal scannen. Weitere Wächter erscheinen dabei nicht. Wichtig: innerhalb einer Instanz (Session) kann jeder nur einmal den Datenterminal scannen. Wenn jeder der Gruppe einen Scan durchgeführt hat, kann man sich aus- und reloggen und den Prozess erneut abfahren. Wenn im offenen Spiel noch andere Spieler in der Struktur sind, bringt reloggen nichts. Daher absolviert man die Runde (wenn alleine) am besten im Einzelspielermodus oder als Gruppe in einer privaten Gruppe. Bis zu 6 Modulbaupläne kann man aktuell gebrauchen.

Waffenbaupläne

Die Beschaffung der Waffenbaupläne funktioniert genau so wie bei den Modulbauplänen. Man bekommt sie zum Beispiel im System SYNUEFE EU-Q C21-10 auf Planet A3. Hier gibt es eine mittelgroße Guardian-Struktur des Typs „Bear“ (siehe Strukturkarte). Die Hauptpylonen findet man links vom B auf der Karte. Abgesehen davon ist das Prinzip gleich wie bei den Modulbauplänen. Für die Thargoiden-Jagd ist 1 Waffenbauplan für die mittlere Gauss-Kanone zwingend erforderlich. Weitere Baupläne sind optional. Insgesamt gibt es 14 Waffenbaupläne.

Fighter-Baupläne

Bei der Beschaffung der Fighter-Baupläne gibt es eine Besonderheit: zur Aktivierung des Datenterminals benötigt man insgesamt 3 „uralte Schlüssel“. Diese findet man jedoch nicht innerhalb der Struktur. Zunächst muss man also einen Guardian-Beacon im System SYNUEFE OF-E B45-4 aufsuchen, der den Planeten 1B im Orbit umkreist. Bei Annäherung an den Beacon fahren dessen drei Ausleger aus, an deren Ende eine blaue Kugel angebracht ist. Indem man auf die Kugeln schießt, lädt man sie auf. Bei Aktivierung der ersten Kugel wird ein Countdown gestartet, der bei vollständiger Aktivierung aller drei Kugeln endet. Der Beacon gibt dann eine Datenbank frei. Diese muss man scannen und erhält dann einen „uralten Schlüssel“ der eingesammelt werden muss. Optional kann man hierfür auch eine Sammeldrohne mit Drohnen mitnehmen. Für die drei verfügbaren Fighter-Baupläne werden maximal 3 Schlüssel benötigt. Wenn man in der Gruppe ist, muss man hier keinen Relog machen. Der Beacon lässt sich beliebig oft aktivieren und gibt jedes Mal einen Schlüssel frei.

Wenn ausreichend Schlüssel gesammelt wurden, macht man sich auf den Weg in das System SYNUEFE EU-Q C21-15 zu Planet A1. Dort gibt es eine große Guardian-Struktur des Typs „Squid“ (siehe Strukturkarte) mit vielen Wächtern. Auch hier funktioniert alles analog zu den Modul- und Waffenbauplänen, mit der Ausnahme, dass man die zuvor gesammelten „uralten Schlüssel“ benötigt, um den Datenterminal zu aktivieren. Die Hauptpylonen sind auf der Karte ganz links angeordnet. Nachdem der Datenterminal (von jedem einmal) gescannt wurde, muss auch hier ein Relog gemacht werden.

Materialbedarf für die Herstellung der Baupläne

Zur Übersicht der Kosten für die Herstellung der Baupläne hat Wilko eine praktische Liste erstellt: Guardian-Materialkosten

Viel Erfolg damit und bis bald!

Euer Commander
Philipp / Bloodjinn

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